Injektierung des Fundaments und der Wände

Sikkaton SAN ist eine trockene pulverförmige hell-graue Mischung aus Portland-Zement, aufbereitetem Quarzsand und anorganischen aktivierenden Spezialchemikalien . Nach dem Vermischen mit Wasser und der erfolgten Injektierung in die Bohröffnungen im Mauerwerk entsteht eine Isolierschicht gegen aufsteigende Erdfeuchte und ist dadurch geeignet zur nachträglichen Isolierung des Mauerwerks.

suché murivo - injektáž základov Sikkaton

Zweifache Wirkung von Sikkaton SAN 

Eine Komponente schließt die makroskopischen Poren und Risse im Mauerwerk und die zweite diffundiert in alle Richtungen im Umfeld der Öffnung. Die aktivierenden Chemikalien gehen eine chemische Reaktion mit dem Wasser und den freien Ionen ein, die im Mauerwerk enthalten sind. Hierdurch entstehen wasserabweisende kristalline Gebilde, welche die Kapillaren und Feinrisse so präparieren, dass diese wasserabweisend werden. Dadurch bildet sich für die aufsteigende Feuchtigkeit eine unüberwindbare Barriere. Der Mörtel dringt in die Risse und Hohlräume im Mauerwerk ein, wo dieser erstarrt und jenen durch Bohrarbeiten entfernten Teil des Mauerwerks ersetzt. Nach der erfolgten Injektierung (Einspritzung) ändert sich weder die Festigkeit der Konstruktion, noch die Luftdurchlässigkeit des Mauerwerks.

Vorgehensweise bei der eigentlichen Injektierung (Einspritzung) des Fundaments

Im Mauerwerk werden die Bohrstellen in der Ebene der künftigen Isolierschicht markiert. Der Durchmesser der Öffnungen beträgt 20-32 mm, je nach Stärke und Qualität des Mauerwerks. Deren Achsabstand beträgt max. 11 cm, die Neigung cca. 30° und die Länge ist um 5 cm kürzer, als die Stärke des Mauerwerks. Die Parallelität muss unbedingt eingehalten werden. Die Öffnungen werden gereinigt und zusätzlich noch mit Wasser gesättigt.

Sikkaton SAN wird mit Wasser in einem Verhältnis von 8 Liter Wasser zu 12 kg Sikkaton SAN angemischt (in einem Volumenverhältnis von 4:3,1 kg Sikkaton SAN=0,5 Lit.). Die fertige Mischung wird dann in die Öffnungen gegossen. Der gesamte Prozess wird bis zur völligen Sättigung wiederholt. Die zubereitete Mischung muss binnen 20 Minuten verbraucht werden. Der Entfeuchtungsprozess des Mauerwerks hängt von verschiedenen Faktoren ab (den physikalisch-chemischen Eigenschaften des Mauerwerks, den Charakter der Umgebung, den Feuchtigkeitsgrad, von der Entfeuchtungsmethode usw.). Während dieser Zeit können sich im Mauerwerk um die Bohrungen herum verschiedene weiße blütenartige Flecken bilden, welche gesundheitlich jedoch unbedenklich und leicht entfernbar sind. Die erstellte Isolierschicht muss an die Fußbodenisolierung angeschlossen werden.

Empfehlungen eines Isoliersystems

Wie empfehlen das Sikkaton-System mit Methoden zu kombinieren, welche die Folgen der Feuchtigkeit beseitigen (Zusätze zur Anmischen von luftdurchlässigen Putzen bzw. Sanierungsputze). Bei nachträglichen Isolierungen gegen Erdfeuchte ist entsprechend dem vorher erstellten Projekt zu verfahren. 
Dies erfordert fachmännische Beratung.

Hinweise für die Verwendung einer Injektierung (Einspritzung) 

Sikkaton SAN kann nicht als Mörtel- oder Betonzusatz verwendet werden.  Dieser bietet keinen Schutz gegen Grundwasser mit einem pH-Wert von über 5,5. Nicht bei Temperaturen unter 5°C anwenden.Sikkaton SAN weist mit Wasser vermischt alkalische Reaktionen auf, weshalb bei der Arbeit mit diesem persönliche Arbeitsschutzmittel zu verwenden ist. 

Chemische Injektierung (Einspritzung)

Nach der Anwendung der Isolierbetons wird das Mauerwerk feuchtigkeitsbeständig. Die behandelte Betonkonstruktion wird auch gegen Druckwasser beständig, wie auch gegen Erdöl- und Landwirtschaftsprodukte und auch einige Chemikalien.

izolácia betónu

Kristalline Betonisolierung - Sikaton Isol

Trockene Mörtelmasse grauer Farbe, bestimmt zum Sekundärschutz von Beton. Diese enthält Wirkstoffe zur Verbesserung der Isolationseigenschaften von Beton und auch tragende Komponenten, wie Portland-Zement und aufbereiteten Quarzsand. Nach der vorschriftsmäßigen Auftragung wird die Betonkonstruktion undurchlässig gegenüber Druckwasser, heterogenen Stoffen und Chemikalien mit einem pH-Wert über 5,0. 

Das Wirkprinzip ist die Entstehung von kleinen wasserundurchlässigen Kristallen infolge einer Reaktion der wirksamen Komponente in der Masse mit Wasser und deren Hineinwachsen in die Betonstruktur. Die Durchwachsungstiefe der Kristalle beträgt nach 14 Tagen mindestens 60 - 70 mm. Die Kristalle sind auch in der Lage feine Haarrisse und Fehler im Beton bis zu einer Breite von 0,4 mm zu überbrücken. Das Eindringen von flüssigem Wasser ist hier nicht mehr möglich, jedoch kann Wasserdampf auch weiterhin die Baukonstruktion durchdringen. 

Die tragenden Elemente der Isoliermasse schaffen auf der Oberfläche einen Film, welcher Zementmilch ähnelt und beseitigt werden kann, ohne das die Wirksamkeit der Masse dadurch irgendwie eingeschränkt wäre. Die mechanischen und statischen Eigenschaften ändern sich durch die Anwendung der Imprägniermasse nicht und die Wirkstoffe mindern auch nicht die Rostschutzeigenschaften von Bewehrungsstahl. Das Produkt ist ökologisch völlig unbedenklich und auch für den Kontakt mit Trinkwasser geeignet.

Nutzung der Injektierung (Einspritzung) in der Praxis

  • Feuchtigkeitsisolierung neuer Betonkonstruktionen
  • Nachträgliche Isolierung von Altbeton
  • Isolierung gegen Erdfeuchte, gegen das Durchdringen von Grund- und Druckwasser 
  • Isolierung von Tankstellen, Parkplätzen und Tiefgaragen gegen Erdölprodukte
  • Isolierung von Schwimmbecken, Wassertanks, Kläranlagen, Absetztanks und Sickergruben
  • Isolierung von Ställen und Kunstdüngerlagern, von Düngerlagern, von Silos

Zertifizierungen  

Entscheidung des Obersten Hygienikers der Slowakei: Nr. 544/2001-ŠZÚ SRTechnisches Zertifikat Nr. C3.3/01/1253/1/C/C04

Chemische Injektierung (Einspritzung) kommt in verschiedenen Bereichen zum Einsatz

  • Isolierung von Tankstellen, Parkplätzen und Tiefgaragen gegen Erdölprodukte
  • Isolierung von Schwimmbecken, Wassertanks, Kläranlagen, Absetzungstanks, Sickergruben, 
  • Aufzugsschächten, von Kühltürmen bei Kraftwerken, von Brückenpfeilern usw.
  • von Trinkwassertanks
  • von Stützwänden, Betonfußböden
  • senkrechte Isolierung von Mauerwerk aus Ziegeln

Die wichtigsten Vorteile der chemischen Injektierung des Mauerwerks

Die sog „Nassprozesse“ werden dabei bedeutend verkürzt und da der Beton nicht reifen muss, ermöglicht dieser die Isolierung von Betonkonstruktionen untraditioneller Formen

Durch die Verwendung von Zusätzen wird eine Stabilisierung und Abdichtung von statischen, wie auch dynamischen Rissen ermöglicht, wie auch von Konstruktions- und Dehnfugen

Sie gewährleistet die Beständigkeit der Betonkonstruktion gegen Erdölprodukte, wie Benzin und Dieselkraftstoff, aber auch Trafo-Öl

Die Injektierung gewährleistet eine perfekte Isolierung von neuem, wie auch alten Betonkonstruktionen gegen Druckwasser (bis zu 4 bar Druck)

verlängert die Lebensdauer und Beständigkeit der Betonkonstruktion und Stahlbewehrung und

ist gleichzeitig auch gegen Flüssigkeiten mit einem pH-Wert von über 5,5 resistent

Auch zur Isolierung von verschiedenen nicht traditionellen Formen geeignet

Vorgehensweise

Anforderungen an die Oberfläche

Die Oberfläche muss frei von Verunreinigungen, Staub und freien Partikeln, Öl, Fett und Farbresten sein, damit eine saubere Oberfläche und ein geöffnetes Kapillarsystem vorhanden sind. Bruchstücke und die geschädigte Schicht müssen bis zum „gesunden“ Beton entfernt werden. Risse, die breiter als 0,4 mm sind, müssen weggemeißelt und mit Sanierungsbeton ausgebessert werden. Gemauerte Wände müssen mit besonderem kalkfreien Korrekturmörtel verputzt werden. Da die Kristallisierung nur im Beisein von Wasser erfolgt, muss die behandelte Oberfläche reichlich befeuchtet werden. Ideal ist ein frischer und feuchter Untergrund.

Empfehlungen

Auch wenn die behandelte Fläche mit der Sikkaton® ISOL-Isolierschicht keinerlei weitere Schutzschicht benötigt, so empfehlen wir nicht deren Einsatz als Oberflächenbehandlung, da sie die Anforderungen an das Aussehen nicht erfüllt. Bei der Sanierung mit Sikkaton® ISOL empfehlen wir eine Kombination mit Methoden, welche zur Beseitigung der Folgen des Feuchtigkeitseinflusses führen.

Für eine flächige Betonkorrektur vor dem Isolieranstrich empfehlen wir die Verwendung von Sanierungsbeton, bzw. einer speziellen Korrektur- Mörtelmischung.

Anwendungen

Nach dem Ansetzen mit Wasser in einem geeigneten Verhältnis wird Sikkaton® ISOL auf die vorbereitete Oberfläche mit einem Mauerpinsel aufgetragen (bei großflächigen waagerechten Flächen mit einem Besen). Nach der Anwendung muss die so behandelte Oberfläche für 4-5 Tage befeuchtet werden. In geschlossenen Räumlichkeiten und in tiefen Schächten ist für eine ausreichende Luftzirkulation zu sorgen. Die Isolierung erreicht die vorgeschriebenen Parameter nach 14 bis 21 Tagen. Bei Betonfußböden kann nach den Auftragen des Sikkaton® ISOL-Anstrichs auf den Grundbeton sofort der Betonestrich aufgetragen werden. Die Zuschüttung mit Erdreich kann 3 Tage nach der Fertigstellung der Isolation erfolgen. Nach der Auswertung der aufgetragenen Sikkaton® ISOL Schicht kann es zum Bröckeln und Abfallen der nicht gebundenen Reste kommen, was jedoch keinen Mangel darstellt und in keiner Weise die Funktion und Qualität der Isolierung beeinträchtigt.

Hinweis zur Verwendung von Sikkaton 

Sikkaton® ISOL ist nach dem Ansetzen mit Wasser alkalisch, weshalb bei dessen Anwendung persönliche Arbeitsschutzmittel zu verwenden sind, wie auch ein Atemschutz (mögliche Schädigung der Schleimhäute und der Haut).

Lagerung

An einem trockenen Ort und im verschlossenen Originalgebinde beträgt die Lagerfähigkeit 12 Monate.

Die Injektiermasse enthält ungiftige Stoffe

Sikkaton besteht aus Zement, aufbereitet durch quarzhaltigem Füllstoff und anorganische Aktivierstoffe.

Alternative Lösungen zum Schutz unterirdischer Konstruktionen gegen das Eindringen von Wasser

Anwendung von der aktiven Seite

Betonwand 
Der Untergrundbeton wird vor der Betonierung der Wände gereinigt. Die behandelte Betonwand muss durch keine Ziegelverblendung geschützt werden.

izolácia betónovej steny z aktívnej strany

Anwendung von der passiven Seite

Betonwand 
Zu den Isolierarbeiten schreitet man erst nach der Betonierung der Wände. Die Außenmauern und der Untergrundbeton werden in einem isoliert, wobei hier auf die Stoßverbindungen der senkrechten und waagerechten Flächen zu achten ist. Für die Oberflächengestaltung der senkrechten behandelten Flächen werden luftdurchlässige (atmungsaktive) kalkfreie Putze empfohlen.  

izolácia betónovej steny z pasívnej strany

Anwendung von der aktiven Seite

Gemauerte Wand 
Der Untergrundbeton wird vor der Betonierung der Wände gereinigt. Die erste Reihe des gemauerten Materials kommt in kalkfreien Korrekturmörtel. Die Spalte (Fugen) werden von der Außenseite bis in eine Tiefe von cca 2 cm gereinigt. Auf die so vorbereitete Wand wird Korrekturmörtel in der notwendigen Stärke aufgetragen und die Wand behandelt. Die isolierte Wand erfordert keine Ziegelverblendung.

izolácia murovanej steny proti vlhkosti

Anwendung von der passiven Seite

Gemauerte Wand 
Die Spalte werden von der Innenseite bis in eine Tiefe von cca 2 cm gereinigt. Auf die so vorbereitete Wand wird Korrekturmörtel in der notwendigen Stärke aufgetragen. Die Außenmauern und der Untergrundbeton werden in einem isoliert, wobei hier auf die Stoßverbindungen der senkrechten und waagerechten Flächen zu achten ist. Für die Oberflächengestaltung der senkrechten behandelten Flächen werden luftdurchlässige (atmungsaktive) kalkfreie Putze empfohlen.

izolácia murovanej steny proti vlhkosti